Jalapeno
Ein Chili-Klassiker, mexikanischer Herkunft, benannt nach der Stadt Jalapa in Veracruz . Der mittelscharfe Verwandte der Paprika ist eine bis zu 7,5 cm lange, sehr saftige, fleischige Frucht, die lange grün bleibt, aber während der Reife sogar in unseren Breiten rot wird. Typisch für die Schoten ist das weich abgerundete Ende. In Mexiko werden reife Japapenos durch Räuchern über Mesquite-Holz getrocknet; sie werden dann „Chipotle“ genannt und haben ein angenehm rauchiges Aroma. Frisch isst man in Mexiko diese Chilis nur grün, niemals rot. Die wachstumsbedingte Streifenbildung ist für Mexikaner zudem ein Qualitätsmerkmal.
Jalapeno ist einer der Chilis, der auch in Deutschland immer beliebter wird.. Er zeichnet sich durch eine kräftige, aber auch für viele weniger Chili-Gewöhnte noch erträgliche Schärfe und sein angenehmes, typisch mexikanisches Aroma aus. In guten Supermärkten werden "Sliced Jalapenos" angeboten, in Scheiben geschnitten und eingelegt im Glas. In dieser Form tauchen sie auch als Zutat bei den großen Burger-Ketten auf. In mexikanischen und besonders in "Szene-Restaurants“ bekommt man als Vorspeise häufig "Poppers ®" angeboten: Hierfür werden Jalapenos von ihrem scharfen Innenleben befreit und mit Frischkäse oder Cheddar-Käse gefüllt, paniert und gebacken. Aufgrund der fleischigen Konsistenz eignen sich Jalapenos sehr gut zum Einfrieren und zum Einlegen in Essig. Frisch schmecken sie sehr gut klein gewürfelt in Salsas und Salaten, besonders in Tomatensalat, und über Nachos. Sowohl mit Tomaten als auch geschmolzenem Käse harmonieren Jalapenos perfekt und bieten daher auch als Pizzabelag eine willkommene Abwechslung.
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