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Produktionsablauf

Auf Fertigungsstrecken (Produktionslinien) von drei bis vier Kilometern Länge wird in ca. zwei Stunden der Teig geknetet, geformt, mit Sauce bestrichen, gebacken, belegt und tief gefroren. Die industrielle Herstellung von Pizza ist ein hoch technisierter Prozess, dennoch bleibt Pizza ein sehr individuelles Produkt.

Das individuellste Produkt der Welt

Das individuellste Produkt der Welt

Pizza ist für Siegfried Weber ein Produkt mit Zukunft. Warum? Ganz klar: Kaum ein anderes Produkt eröffnet eine so große Bandbreite an Variationsmöglichkeiten. Er muss es wissen - Siegfried Weber ist Produktentwickler bei Freiberger.

Ein Teigfladen ohne Geschmacksgrenzen

Siegfried Weber findet
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Siegfried Weber findet "Pizza ist [...] das individuellste Produkt".

„Pizza ist für mich das individuellste Produkt, das ich kenne.“ Siegfried Weber gerät regelrecht ins Schwärmen. Er ist Leiter der Produktentwicklung bei Freiberger. „Allein für Deutschland gibt es bei uns ca. 200 verschiedene Rezepturen.“ Angefangen bei dem Klassiker Margherita bis hin zur Pizza Gyros.

Für Siegfried Weber ist Pizza ein Produkt mit Zukunft: „ Die Variationsmöglichkeiten bei Pizza erfüllen die Wünsche des Verbrauchers nach Abwechslung. Die Rezepturentwicklung und neue Ideen werden gemeinsam mit unseren Kunden erarbeitet. Da wir weltweit produzieren, haben wir Einblick in vielerlei Geschmacksprofile“. In Indien gehört Curry, Ingwer und Lamm auf die Pizza, die Holländer haben den Pizza-Hot-Dog mit viel Käse, doppelt Zwiebeln und noch mehr Fleisch erfunden und in Costa Rica kommt das Karibikfeeling mit der Kokosnuss auf die Pizza.

Mit der Mobilität der Menschen sind die Geschmäcker anderer Länder auch in Deutschland bekannt und beliebt geworden, zum Beispiel die Manhattan-Style-Pizza mit dickerem Boden, reichlich Belag und viel Käse. Gleichzeitig erleben alte Rezepte eine Renaissance. Spezialitäten wie Bio Pizza und Premium Produkte erobern ebenfalls mehr und mehr die Gunst der Verbraucher.

Was für die Pizza spricht ist aber nicht nur ihr Geschmack: „Das Preis- und Qualitätsbewusstsein wird weiter wachsen. Wir werden auf diese Entwicklung mit kontinuierlichem technologischem Fortschritt reagieren. Effizienz und Leistungsfähigkeit in der Produktion wie z.B. das Sheet and Cut Verfahren ermöglichen die Herstellung einer preiswerten, leckeren und qualitativ sehr guten Pizza“, sagt Siegfried Weber.

„Dazu muss sie nicht unbedingt vom Pizzabäcker nebenan kommen. Denn bei der industriellen Pizzaproduktion bleibt nichts dem Zufall überlassen. Wichtig sind dabei aber die richtigen Zutaten. Ein klassischer Hefeteig aus gutem Weizenmehl, Vorteig, Hefe, etwas Salz und Öl - mehr braucht man nicht“ erklärt der Produktentwickler: „Wir kontrollieren ständig die Temperatur und die Gärung des Teiges – so entsteht das gewünschte hefige Teigaroma. Besser als zu Hause oder in der Pizzeria.“

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