Tiefkühlpizza Salami - wie gut ist sie wirklich?
Ökotest nimmt die Lieblinsprizza der Deutschen unter die Lupe

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- Pizza Salami - Favorit der Deutschen
Neun Tiefkühlpizzen pro Jahr lässt sich jeder Deutsche schmecken und meist greift er zur Pizza Salami. Grund genug für das Verbrauchermagazin Ökotest, die Qualität dieses Lieblingsgerichtes unter die Lupe zu nehmen.
Von den 19 getesteten Produkten schneiden jedoch nur fünf mit „gut“ ab, sechs mit „befriedigend“ und acht mit „ausreichend“. Zu den guten Pizzen zählten ein Bioprodukt von Demeter, zwei Pizzen von Wagner und ein Handelsmarkenprodukt von Edeka. Am schlechtesten schnitten zwei Markenpizzen von Oetker sowie weitere Handelsmarken ab.
Positiv fiel den Testern bei vielen Produkten die Verwendung von Mozzarella, Raps- und Olivenöl sowie Jodsalz auf. Auch der Geschmack stimmte bei allen getesteten Pizzen, jedoch führten der zumeist zu hohe Salz- und Kaloriengehalt sowie die Verwendung von Zusatzstoffen zur Abwertung. Geschmacksverstärker wie Hefeextrakt und aufgeschlossenes Sojaeiweiß wurden bei drei Produkten verwendet. Auch Deklarationsmängel stellten die Tester fest: Oft wird als Portionsgröße eine halbe Pizza gewählt und die Abbildung des Produktes auf der Verpackung entspricht bei einigen Pizzen nicht der Realität.
Fazit von Ökotest:
Es gibt fünf gute Produkte, das günstigste für 83 Cent, das teuerste für 4,49 Euro. Achten Sie beim Einkauf auf die Zutatenliste – eine traditionelle Pizza kommt mit sehr wenigen Zutaten und ohne Zusatzstoffe aus. Ergänzen Sie Ihre Mahlzeit mit frischem Gemüse oder einem Salat.
Tipp
Eine selbstgemachte Pizza Salami kann ebenfalls eine Kalorienbombe sein. Achten Sie deshalb darauf, Ihre Pizza sparsam zu belegen – das entspricht der italienischen Tradition! Auch eine vegetarische Pizza hilft Kalorien zu sparen. Wenn Sie Tiefkühlpizza mit Familie oder Freunden essen, servieren Sie verschiedene Sorten und schneiden Sie Tortenstücke, so kann jeder seine persönliche Portionsgröße wählen.
Pizzaexperten