Radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan
Deutsche Behörden sind besonders wachsam

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- Gefahr durch Fisch aus Japan gering
Deutsches Frühwarnsystem aktiv
Laut Angaben des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vom 23.03.2011 hat die Europäische Kommission wegen der Entwicklung in Japan den Mitgliedstaaten empfohlen, die radioaktive Belastung von Lebensmitteln und Futtermitteln aus Japan zu untersuchen. Nach Deutschland dürfen nur noch Waren eingeführt werden, die zuvor in Japan streng kontrolliert und zertifiziert wurden. Zusätzlich wird in Deutschland die Strahlenbelastung überprüft. „Das System ist einsatzbereit, aber noch sind uns keine Auffälligkeiten gemeldet worden“, erklärte der Präsident des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Dr. Helmut Tschiersky-Schöneburg.
Nur wenige Lebensmittel aus Japan auf dem deutschen Markt
Da Japan bei Lebensmitteln ein Importland ist, gelangen nur sehr wenige Nahrungsmittellieferungen - hauptsächlich Fisch, Reis und Tee - auf den deutschen Markt, die nach dem Tsunami und der Reaktorkatastrophe fast vollständig zum Erliegen gekommen sind. Alle Exportwaren, die Japan verlassen, werden vorher auf Radioaktivität geprüft.
Gefahr für deutsche Verbraucher gering
In Deutschland ist das Johann-Heinrich-von-Thünen-Institut (vTI), für die Überwachung der Umweltradioaktivität in Fischen und Fischereiprodukten aus Nord-, Ostsee und den Nordatlantik zuständig. Eine Gefährdung der deutschen Verbraucher durch kontaminierten Fisch aus Japan kann nach Ansicht des vTI zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden.
Tipp
Thunfischpizza können Sie weiterhin unbesorgt essen: Laut Herstellern von Tiefkühlpizza stammen alle bisherigen Thunfischdosen aus dem vergangen Jahr und kommen zumeist aus Thailand und Indonesien. Neue Ware wird nicht mehr aus japanischen Fangregionen bezogen.
Pizzaexperten
