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Analogkäse

Analogkäse

  • 07.09.2009
  • Manuela Marin
Analogkäse oder echter Käse?
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Analogkäse oder echter Käse?


Sieht aus wie Käse, schmeckt wie Käse, enthält oft aber keinerlei Milchbestandteile: Analogkäse. Gesundheitlich bedenklich ist die Mischung aus Wasser, Milch- oder Bakterieneiweiß, Pflanzenfett und Aromastoffen nicht. Verbraucherorganisationen bemängeln vielmehr die unzureichende Kennzeichnung des Ersatzproduktes und die damit verbundene Verbrauchertäuschung.

Jetzt führte die Kritik von Verbraucherschützern zu ersten Reaktionen: So änderte z.B. die Brezelbäckerei Ditsch GmbH die Rezeptur ihres Pizzaangebots und verwendet keinen Analogkäse mehr, sondern nur noch echten Käse.

Auf Tiefkühlpizza wurde kein Analogkäse gefunden, wie Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg in „Zeit Wissen“ bestätigt (Die Zeit, Zeit Wissen, Nr. 5, August/September 2009, S.19), dennoch wollen Anbieter für mehr Transparenz sorgen und führen Gütesiegel ein. So steht z. B. seit September 2009 das neue Wagner Sorgfalts-Prinzip auch für Käse aus 100 Prozent Kuhmilch. Analysen von Lebensmittel-Prüfern des Instituts Fresenius überwachen die Einhaltung dieses Gütesiegels.

Tipp

Schauen Sie genau auf die Zutatenliste und fragen Sie am Imbissstand oder in der Pizzeria gegebenenfalls nach, welcher Käse in dem jeweiligen Produkt enthalten ist. Folgende Werbeaussagen können auf Analogkäse hindeuten:

 

  • Pizza-Mix, Gastro-Mix
  • Pizza Topping
  • Streichkäse
  • Käse zum Braten oder Grillen
  • Weißkäse – Typ griechischer Feta

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